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	<title>Dog Care Archive - Link &amp; Jopp</title>
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		<title>Coronaviren bei Hunden und Katzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[K372556]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 22:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Coronaviren bei Hunden und Katzen Immer häufiger stellt sich die Frage, ob Hunde und Katzen Überträger des Coronavirus (COVID-19) sein können. Dr. Marion Link, Fachärztin für Innere Medizin und Gp Cert Neurologie der Link &amp; Jopp Kleintierspezialisten in Starnberg klärt auf. Ist eine Übertragung von Coronaviren von Tier zu Mensch möglich? Nach dem heutigen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h1><strong>Coronaviren bei Hunden und Katzen</strong></h1>
<p><strong>Immer häufiger stellt sich die Frage, ob Hunde und Katzen Überträger des Coronavirus (COVID-19) sein können. Dr. Marion Link, Fachärztin für Innere Medizin und Gp Cert Neurologie der Link &amp; Jopp Kleintierspezialisten in Starnberg klärt auf.</strong></p>
<p><strong>Ist eine Übertragung von Coronaviren von Tier zu Mensch möglich?<br />
</strong>Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft kann das Virus nicht von Haustieren auf den Mensch oder umgekehrt übertragen werden. Weder unsere Hunde noch Katzen noch die Heimtiere wie Kaninchen, Hamster etc. können an SARS-CoV-2 erkranken.</p>
<p><strong>Hunde und Katzen können ebenfalls an Coronaviren erkranken. Handelt es sich dabei um dasselbe Virus wie beim Menschen?<br />
</strong>Nein. Es handelt sich um unterschiedliche Gattungen des Virus. Die Coronaviren bei Hunden und Katzen gehören zu den alpha Coronaviren und sind ganz klar abzugrenzen vom Coronavirus SARS-CoV-2 (dies ist ein beta-CoV).</p>
<p><strong>Wie äußert sich eine Erkrankung durch Coronaviren bei Hunden bzw. Katzen?<br />
</strong>Sie verursachen bei Hund und Katze Durchfälle, bei den Katzen mitunter (nach Mutation des Virus) auch Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum oder der Brusthöhle.</p>
<p><strong>Was passiert mit meinem Haustier wenn ich an einem Coronavirus erkrankt bin?<br />
</strong>Derzeit werden keine zwingenden Maßnahmen wie Absonderung, Trennung oder Quarantäne der Haustiere empfohlen.<br />
Grundsätzlich sollte eine andere (nicht infizierte) Person gebeten werden, mit dem Hund Spazieren zu gehen. Diese Person sollte vorsorglich die Leine wechseln und nach dem Kontakt mit dem Tier die Hände gründlich waschen.<br />
Im sehr unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr Hund oder die Katze ebenfalls Fieber oder Atemwegsprobleme zeigt, könnte im Einzelfall eine Beprobung und Testung von diesem Tier vorgenommen werden. Hier muss sich das Gesundheitsamt mit dem Veterinäramt in Verbindung setzen. Grundsätzlich sind die Prinzipien der Hygiene (Hände waschen, kein Mund-zu-Gesicht Kontakt) im Umgang mit den Haustieren immer ratsam.</p>
<p><strong>Wie verhalte ich mich als Tierhalter wenn ich an einem Coronavirus erkrankt bin?<br />
</strong>Bitten Sie Personen ausserhalb des Haushalts mit dem Hund Spazieren zu gehen. Nicht erkrankte Personen sollten vorsichtshalber eine andere Leine verwenden. Vermeiden Sie engen Kontakt zu Ihrem Hund oder Ihrer Katze (kein Abschlecken lassen, kein Kuscheln, kein Gesichts- bzw. Nasen-Mundkontakt, kein Essen teilen).<br />
<strong>Bitte nehmen Sie keine Desinfektion des Hundes oder der Katze vor! Dies ist gesundheitsschädlich und stressig für das Tier.</strong></p>
<p>Eine Abgabe im Tierheim sollte nur im äußersten Notfall in Erwägung gezogen werden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt derzeit keine Quarantäne für diese abgegebenen Tiere.</p>
<p><strong>Wurde das Virus vom Tier auf den Mensch übertragen?<br />
</strong>Es gibt Hinweise auf Fledermäuse als Ursprung der SARS-CoV-2 Infektion, es ist unklar ob hier eine direkte Übertragung oder über einen Zwischenwirt stattgefunden hat. Genetische Analysen des Virus zeigen daß COVID-19 ein eng verwandtes Virus des Coronavirus der Fledermäuse ist</p>
<p><strong>Wie erfolgt die Behandlung IHRES Tieres bei den Link &amp; Jopp Kleintierspezialisten?<br />
</strong>Wir möchten dringend helfen, einer weiteren Verbreitung des COVID-19 entgegenzuwirken. Um gleichzeitig die tierärztliche Versorgung der vierbeinigen Lieblinge längerfristig  gewährleisten zu können, mussten wir unsere Hygienemaßnahmen enorm verschärfen und für die Tierhalter eine Zutrittsbeschränkung zur Praxis einrichten. Wir sahen uns hierzu gezwungen, da die Erfahrung aus den ersten Tagen mit Covid-19 im Bewusstsein der Menschen gezeigt hat, dass ein Abstand halten von mindestens 1,5 m in vielen Fällen kaum möglich ist. Die Zutrittsbeschränkung dient dem Schutz der Tierbesitzer und unserem eigenen Schutz. Nur so können wir alle bald wieder zu einem normalem Leben zurückfinden.<br />
Wir bitten unsere Tierbesitzer darum, ein Mobiltelefon zur Vorstellung des Tieres parat zu haben. So können Sie vorab mit uns wie gewohnt ausführlich besprechen, welches Problem bei Ihrem Tier vorliegt.</p>
<p><strong>Was mache ich, wenn mein Hund / meine Katze große Angst vor dem Tierarztbesuch hat?</strong><br />
Ängstliche Tiere behandeln wir stets ruhig und mit größter Umsicht. Wir telefonieren zuvor mit den Besitzern um die Zeit in der Praxis ohne die Tierhalter auf ein Minimum zu reduzieren. Unsere liebevollen Helferinnen sind gerade im Umgang mit ängstlichen oder schwierigen Patienten sehr erfahren, dies spüren auch die Tiere sofort. In unserer Praxis herrscht eine ruhige, besonnene Atmosphäre. Alle Untersuchungen und Behandlungen werden mit größter Feinfühligkeit vorgenommen. Wer uns und unsere Praxis kennt, weiß dass dies bei uns Realität ist. Jenen Tierhaltern, die ein großes Problem damit haben, ihr Tier ohne ihr Beisein in der Praxis untersuchen zu lassen, können wir gern ein Video von der Untersuchung und Behandlung zusenden.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Chronisches Erbrechen beim Welpen</title>
		<link>https://www.link-jopp.de/chronisches-erbrechen-beim-welpen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K372556]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 10:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dog Care]]></category>
		<category><![CDATA[General Health]]></category>
		<category><![CDATA[Hundegesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der Magen verrückt spielt – chronisches Erbrechen beim Welpen So süß sie auch sind, kurznasige Hunderassen wie Mops und Französische Bulldogge leiden unter einer Reihe von angeborenen Erkrankungen. Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass Atemwegsprobleme bei diesen Hunden mit den kurzen Schnauzen (Brachyzephalen) zu großen Problemen führen können. Leider gibt es noch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_2_5 2_5 fusion-two-fifth fusion-column-first" style="width:37.6%; margin-right: 4%;margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="540" title="Molle nach der OP" src="https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Molle-nach-der-OP-e1528365821294.jpg" class="img-responsive wp-image-3442" srcset="https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Molle-nach-der-OP-e1528365821294-200x169.jpg 200w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Molle-nach-der-OP-e1528365821294-400x338.jpg 400w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Molle-nach-der-OP-e1528365821294-600x506.jpg 600w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Molle-nach-der-OP-e1528365821294.jpg 640w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 640px" /></span><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-last" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-2"><h1><strong>Wenn der Magen verrückt spielt – chronisches Erbrechen beim Welpen</strong></h1>
<p>So süß sie auch sind, kurznasige Hunderassen wie Mops und Französische Bulldogge leiden unter einer Reihe von angeborenen Erkrankungen. Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass Atemwegsprobleme bei diesen Hunden mit den kurzen Schnauzen (Brachyzephalen) zu großen Problemen führen können. Leider gibt es noch weitere angeborene Erkrankungen, die nur wenige Menschen kennen. Angeborene Magenprobleme. Durch eine vermehrte Faltenbildung und Verdickung der Magenwand kann es zum Beispiel zur Verlegung des Magenausgangs und damit zu chronischem Erbrechen kommen. Tatsächlich leiden Französische Bulldogge &amp; Co. häufiger unter Magen-Darm-Problemen als andere Rassen. Nicht immer sind sie so auffällig wie bei der kleinen Molle. Als die fünf Monate alte Französische Bulldogge vorgestellt wurde, litt sie an chronischem Erbrechen und war unterernährt. Molle war immerzu hungrig und wollte den ganzen Tag lang fressen. Im Anschluss an die Futteraufnahme erbrach sie sich jedoch meist. So konnte Molle Nährstoffe nicht aufnehmen, die für ihr Wachstum wichtig waren.</p>
<h2>Blick in den Magen</h2>
<p>Da die medikamentösen Therapieversuche Molle nicht halfen, wurde sie einer Ultraschalluntersuchung und dann einer Magenspiegelung unterzogen. Dabei fiel auf, dass ihr Magen am Ausgang zum Dünndarm dicke wulstige Schleimhautringe bildete. Diese verhinderten, dass das Futter den Magen verließ. Immer, wenn Molle gefressen hatte und ihr Magen sich entleeren wollte, wurde das Futter nach oben geschoben und die junge Hündin übergab sich.</p>
<h2>Einzige Lösung: OP</h2>
<p>Da Molle mit fünf Monaten schon sehr dünn war, galt es, keine weitere Zeit zu verlieren. Nur eine einzige Maßnahme konnte ihr dauerhaft Linderung verschaffen: die operative Entfernung der massiv verdickten Magenwand. Je nach Ausprägung der Schleimhautfalten gibt es verschiedene Operationsmöglichkeiten. Entweder wird die Magenwand nur etwas erweitert oder die Engstelle wird ganz entfernt. Bei Molle gab es keine andere Möglichkeit, als den gesamten Magenausgang ringförmig zu entfernen und den verbleibenden Magen an den Zwölffingerdarm zu nähen. Nur so konnte das Futter künftig ungehindert aus dem Magen in den Dünndarm gelangen. Dabei handelt es sich um einen großen Eingriff, der in Molles Fall von der Vorbereitung bis zum Aufwachen rund zweieinhalb Stunden dauerte.</p>
<h2>Molles Genesung</h2>
<p>Da der genähte Magendarmtrakt nach dem Eingriff erst einmal wieder verheilen muss, wurde Molle ganz vorsichtig und mit sehr kleinen Portionen angefüttert. Die Menge der Magen-Darm-Schonkost steigerte sich täglich, bis eine altersgerechte Tagesration erreicht und Molle endlich<br />
nicht mehr ständig hungrig war. Vier Tage nach der Operation durfte Molle nach Hause. Sie musste sich dort noch weitere zehn Tage schonen und bei Spaziergängen immer brav an der Leine gehen. Schließlich brauchte die Bauchwunde Zeit, um zu heilen. Molle war während<br />
dieser Zeit stets guter Dinge. Drei Monate später musste sie keine weiteren Medikamente mehr nehmen. Sie freute sich über jeden Löffel Futter und nahm täglich zu, bis sie fünf Monate nach dem Eingriff ein für ihre Rasse übliches Körpergewicht erreicht hatte.</p>
<h2>Früh erkennen und handeln</h2>
<p>Nicht in allen Fällen erfordert chronisches Erbrechen solch drastische Maßnahmen. Für Molles Krankheitsbild, das sich im Fachjargon Pylorushypertrophie nennt (Pylorus = Magenausgang, Hypertrophie = gutartige Wucherung), bleibtaber meist kein anderer Ausweg. Nur die Operation kann den betroffenen Welpen eine normale Entwicklung ermöglichen. Die Mehrzahl der gesundheitlichen Probleme bei kurznasigen Hunderassen nehmen mit dem Alter zu. Bei dieser<br />
Erkrankung handelt es sich jedoch um ein Problem, das meist schon im Welpenalter auffällt. Es muss unbedingt erkannt und behandelt werden.</p>
<p>Molle geht es heute bestens. Sie ist fit und springt wie ein Flummi herum.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-3"><p>Dieser Artikel ist erschienen in der Zeitschrift &#8222;Der Hund&#8220;</p>
<p><a href="http://www.derhund.de"><img decoding="async" class=" wp-image-3437 alignleft" src="https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo.jpg" alt="" width="238" height="113" srcset="https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo-200x95.jpg 200w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo-300x142.jpg 300w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo-400x190.jpg 400w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo.jpg 458w" sizes="(max-width: 238px) 100vw, 238px" /></a></p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Blockade in der Harnröhre</title>
		<link>https://www.link-jopp.de/blockade-in-der-harnroehre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[K372556]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 09:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dog Care]]></category>
		<category><![CDATA[General Health]]></category>
		<category><![CDATA[Hundegesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein schmerzhafter Notfall beim Rüden – wenn Steine die Harnröhre blockieren Diese unangenehme Situation hat der kleine Mischlingsrüde „Gomez“ erlebt. Er hat schon seit längerer Zeit nur noch mit viel Mühe Urin absetzen können und plötzlich ging gar nichts mehr. So sehr er gepresst hat, es kamen nur noch wenige Tropfen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_3_4 3_4 fusion-three-fourth fusion-column-first" style="width:75%;width:calc(75% - ( ( 4% ) * 0.75 ) );margin-right: 4%;margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-none"><img decoding="async" width="640" height="388" title="Harnsteine" src="https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Harnsteine-e1528364942541.jpg" class="img-responsive wp-image-3425" srcset="https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Harnsteine-e1528364942541-200x121.jpg 200w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Harnsteine-e1528364942541-400x243.jpg 400w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Harnsteine-e1528364942541-600x364.jpg 600w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Harnsteine-e1528364942541.jpg 640w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 640px" /></span><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-4"><p><strong>Ein schmerzhafter Notfall beim Rüden – wenn Steine die Harnröhre blockieren</strong></p>
<p>Diese unangenehme Situation hat der kleine Mischlingsrüde „Gomez“ erlebt. Er hat schon seit längerer Zeit nur noch mit viel Mühe Urin absetzen können und plötzlich ging gar nichts mehr. So sehr er gepresst hat, es kamen nur noch wenige Tropfen Urin und er wurde immer unruhiger und schmerzhafter. Als er in der Tierarztpraxis vorgestellt wurde, hat seine Blase schon seinen halben Bauch ausgefüllt und war steinhart. Er hatte große Schmerzen und fühlte sich sichtlich unwohl.</p>
<p>Harnsteine sind inzwischen sowohl bei Hunden als auch bei Katzen ein häufiger Vorstellungsgrund beim Tierarzt. Da es sehr viele verschiedene Harnsteine gibt, ist es sehr wichtig eine genaue Analyse der Steine und des Urins durchführen zu lassen, um im Anschluss eine individuelle Therapie und Prophylaxe durchzuführen. Oft müssen solche Patienten ein Leben lang mithilfe einer bestimmen Diät oder Medikamenten behandelt werden, um ein erneutes Auftreten dieser Steine zu verhindern.</p>
<p>Bei „Gomez“ wurde als erstes Blut abgenommen, um zu schauen, ob er durch das lange Harnverhalten schon Abweichungen in seinem Elektrolythaushalt zeigte. Diese müssen unbedingt vom Tierarzt korrigiert werden, weil es sonst zum Beispiel zu Herzrhythmusstörungen kommen kann. Zum Glück waren bei ihm noch keine starken Abweichungen von der Norm zu finden und so wurde als erstes ein Röntgenbild vom Bauch angefertigt. Hier konnte man sieben Steine sehen, die die Harnröhre verlegt hatten und dazu führten, dass die Blase schon gefährlich groß geworden ist. Damit war die Ursache für das Harnverhalten schnell gefunden. Im Ultraschall konnte man sehen, dass der Urin schon in beide Nieren zurück gestaut hatte, es war also höchste Zeit das Problem zu beheben, wenn man bleibende Nierenschäden verhindern wollte. Dabei wurde auch etwas Urin aus der Blase entnommen, dessen Analyse Hinweise geben kann auf die Art der Steine und ob gleichzeitig eine Harnwegsinfektion vorliegt, die mit Antibiotika behandelt werden muss.</p>
<p>„Gomez“ wurde in Narkose gelegt, damit man versuchen konnte die Steine mittels eines Katheters zurück in die Blase zu schieben und so die Harnröhre wieder frei zu machen. Dies gelang auch nach wenigen Versuchen und alle Steine konnten in die Blase zurück gespült werden. Wieder in der Blase konnten die Steine über eine sogenannte Zystotomie (chirurgische Eröffnung der Blase) entfernt werden. „Gomez“ hatte Glück, denn manchmal gelingt es nicht die Steine wieder in die Blase zurück zu spülen, weil sie sich in der engen Harnröhre meist auf Höhe des Penisknochens so verkeilen, dass sie nicht mehr frei gespült werden kann. Wenn das passiert, muss die Harnröhre eröffnet werden und eine Harnröhrenfistel angelegt werden. Dies ist sowohl kurz- als auch langfristig mit vielen Komplikationen behaftet und wird daher nur ungern durchgeführt, wenn es keine andere Lösung gibt. Meist kommt es in den Tagen nach der Operation zu Blutungen aus der Wunde und wenn die Fistel verheilt ist, erkranken diese Patienten häufig an Blasenentzündung. Zum Glück ist unserem Patienten diese Tortur erspart geblieben und er konnte schon am Abend der Operation bei gutem Allgemeinbefinden und Urinabsatz im Stahl entlassen werden.</p>
<p>Die Steinanalyse hat dann ergeben, dass es sich um sogennante Tripelphosphatsteine gehandelt hat. Diese werden jetzt mithilfe einer harnansäuernden Diät und &#8230; behandelt. &#8222;Gomez&#8220; muss regelmäßig zum Tierarzt seinen Urin anschauen lassen, damit man kontrollieren kann, ob die Diät wirkt und sich nicht wieder neue Steine bilden.</p>
<p>&#8222;Gomez&#8220; mag sein neues Futter sehr gerne und verschlingt es mit Appetit.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="margin-top:0px;margin-bottom:0px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy" style="background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;"><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Dieser Artikel ist erschienen im Heft 05/18 der Zeitschrift &#8222;Der Hund&#8220;</p>
<p><a href="https://www.derhund.de/"><img decoding="async" class=" wp-image-3437 alignleft" src="https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo.jpg" alt="" width="247" height="117" srcset="https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo-200x95.jpg 200w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo-300x142.jpg 300w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo-400x190.jpg 400w, https://www.link-jopp.de/wp-content/uploads/2018/06/Logo.jpg 458w" sizes="(max-width: 247px) 100vw, 247px" /></a></p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.link-jopp.de/blockade-in-der-harnroehre/">Blockade in der Harnröhre</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.link-jopp.de">Link &amp; Jopp</a>.</p>
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