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Kann ich mich bei meinem Haustier mit Corona anstecken?

Dr. Marion Link im Interview in der BR alpha-Sendung „Die Corona Sprechstunde“ (Sendung vom 16.03.2020 / ARD Mediathek)

© NDR 2020

Ab 2. März strahlt die ARD jeweils von Montag-Freitag um 16.10 Uhr 30 neue Folgen von „Die Tierärzte – Retter mit Herz“ aus.

Das schreibt die ARD über die Serie: „Sie bringen Herz, detektivischen Eifer und Expertise mit: Tierärzte von Sylt bis Starnberg zeigen, was wirklich hinter den Türen ihrer Praxen passiert. Dazu geben sie Tipps für den Umgang mit Haustieren.“

Das folgende Interview entstand während der Dreharbeiten:

Sie sind ein eingespieltes Team
Dr. Ilka Jopp: „Wir führen die Praxis gemeinsam und arbeiten Hand in Hand. Aufgrund unserer verschiedenen Fachgebiete betreuen wir sehr unterschiedliche Fälle. Wir arbeiten natürlich eng zusammen, wenn ein Patient unter Umständen mehrere Probleme hat oder ein Problem beide Fachgebiete betrifft. Darin liegt unsere besondere Stärke.“

Dr. Marion Link: „Gerade als Tierärztin in einer Überweisungspraxis ist es meine Aufgabe, mich mit sehr komplizierten Krankengeschichten auseinanderzusetzen. Es ist mit Detektivarbeit vergleichbar, unwichtige von wichtigen Informationen zu filtern, in alle Richtungen zu denken, um anschließend die richtigen Untersuchungen durchzuführen.“

Als Inhaberin einer großen Klinik haben Sie sich später für eine eigene Praxis entschieden. Worin unterscheidet sich die Arbeit?
Dr. Marion Link: „Ich wollte mehr Zeit für die einzelnen Patienten haben. In einer Klinik geht das nicht, da ist jeder Patient mehr oder weniger eine Nummer. Eine große Klinik bedeutet viel Personal und viel Organisation. Ich war weg von den spannenden Fällen und ein Hauptteil meiner Arbeit bestand in administrativen Angelegenheiten. Das hat mich nicht erfüllt! So haben wir uns ein Modell überlegt, in dem alle sich wohlfühlen – klein und persönlich.“

Wie halten Sie sich medizinisch auf dem Laufenden?

Dr. Ilka Jopp: „Fortbildungen sind für uns Tiermediziner selbstverständlich, denn die Tiermedizin entwickelt sich ständig weiter, genauso wie die Humanmedizin. In der Regel haben wir jedes Jahr eine ganze Woche Fortbildungen. Da geht es um neue Diagnoseverfahren, neue Techniken, neue chirurgische Möglichkeiten. Dazu kommen noch diverse Lehrgänge an Wochenenden. Und außerdem gebe ich noch ein paar Wochenend-Seminare, um das Wissen weiterzugeben.“

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